Handelskammer Hamburg 2005

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Hamburgensien

Radatlas

Mit dem Fahrrad durch Hamburg

Ob Freizeit-Tour oder täglicher Weg zur Arbeit: Der neue Hamburger Radatlas des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) macht viele Touren angenehmer. In den Atlas sind die Alltags-Erfahrungen von vielen Radfahrern eingeflossen, anhand derer der ADFC ein Netz gut nutzbarer Fahrradstrecken zusammengestellt hat. Sie führen überwiegend dort entlang, wo es wenig Autoverkehr gibt: durch Tempo-30-Zonen, Sackgassen, die für Radfahrer am Ende offen sind, freigegebene Einbahnstraßen oder Grünflächen. Es bleibt kaum ein Nahziel, zu dem man sich nicht eine recht angenehme Route zusammenstellen kann: Der Radatlas erschließt das gesamte Hamburger Stadgebiet und Teile des Umlands.

ADFC Hamburg e.V.: ADFC-Radatlas Hamburg; Esterbauer Verlag 2004; 194 Seiten, 12,90 Euro.

 

Kochbuch

Prominente Gaumenfreuden

Was haben Reiner Calmund, Verona Pooth und Heino gemeinsam? Alle drei essen gerne Fisch und Meeresfrüchte im Hamburger Fischereihafen Restaurant. Und: Ihre zufriedenen Gesichter zieren - neben zahlreichen anderen Prominenten - die Seiten des Kochbuches "Fish & VIPs", das zum 50. Geburtstag des Fischereihafen Restaurants erschienen ist. Auf 152 Seiten verraten die Spitzenköche Dirk und Rüdiger Kowalke Fischliebhabern viele appetitlich bebilderte Rezepte vom "Labskaus Seemanns Art" über "Curry vom Drückerfisch" bis zu "Hummer in Ingwer-Vinaigrette". Und damit die fischigen Leckereien die passende Begleitung finden, haben die Kowalkes Cocktail- und Dessertrezepte dazugebeben.

Dirk und Rüdiger Kowalke: "Fish & VIPs"; Ellert & Richter Verlag, Hamburg, 2001; 152 Seiten, 25 Euro.

 

Franzbrötchen

Hamburger Kult-Gebäck

"Ein Franzbrötchen zu essen ist immer der Versuch, der Göttlichkeit dieses Backwerks gerecht zu werden und dabei durch eine tiefe Meditation zur eigenen inneren Mitte zu gelangen". Solche Liebeserklärungen an das Hamburger Kult-Gebäck sind im dem Buch von Manfred Beseler nachzulesen. Er rief die Hamburger auf, ihre persönlichen Geschichten rund um das Franzbrötchen aufzuschreiben. Herausgekommen sind rund 50 Beiträge vom Abzählreim bis zum Rezept. Eine ergab sogar den Hinweis auf die Herkunft des Franzbrötchens: Ein Altonaer Bäcker soll es um 1900 erfunden haben.

M. Beseler, S. Ingwersen, A. Treicher (Hrsg.): Das Franzbrötchen. Wunderbarer Plunder aus Hamburg; Franzbrötchen-Verlag; Hamburg 2004; 180 Seiten, 9,90 Euro.

 

Kultur-Magazin

Heimatliches zu Bergedorf

Alle Jahre wieder: Seit 57 Jahren erscheint das Lichtwark-Heft jeweils zum Advent. Das Kultur-Magazin, benannt nach dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, erzählt aus dem Leben rund um den Bezirk Bergedorf und berichtet über die Historie und Kultur des 800 Jahre alten Ortes zwischen Bille und Elbe. Die aktuelle Ausgabe widmet sich unter anderem dem Ausbau der Hamburger Sternwarte zum "Science-Center", dem 50jährigen Jubiläum des Museums für Bergedorf und die Vierlande und der Geschichte der älteren Kirchen-glocken des ehemaligen Amtes Bergedorf. Dazu kommt ein Jahresrückblick über das Geschehen in Bergedorf und Umgebung.

LICHTWARK-HEFT, HB-Werbung, Nr. 69/2004, 46 Seiten, 5,20 Euro.

 

hamburger wirtschaft, Ausgabe Januar 2005