Handelskammer Hamburg 2006

< zurück

Schulsponsoring

Eine Schachtel Zukunft

Werte vermitteln mithilfe moderner Medien: Das ist das Ziel der bundesweiten Jugendinitiative STEP 21. Ihr interaktives Medienpaket „Zukunft: Identität“ wird dank der finanziellen Unterstützung der Hamburger Wirtschaft in 139 Schulen und 41 Jugendeinrichtungen eingesetzt.

Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft“ schrieb Jean-Paul Sartre über die Suche Jugendlicher nach der eigenen Identität. Die gemeinnützige Jugendinitiative STEP 21 unterstützt junge Menschen dabei auf zeitgemäße Weise: Sie hat gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern das interaktive Medienpaket „Zukunft: Identität“ produziert. Es soll junge Menschen dazu anregen, selbstständig zu denken und Verantwortung für ihre Bildung zu übernehmen. Durch eine gezielte Förderung ihrer Sozial- und Medienkompetenz sollen Schulabgänger so für einen erfolgreichen Berufseinstieg gestärkt werden.

Unsere Handelskammer unterstützt die Jugeninitiative, die in der Vergangenheit auch vom Bundesjugendministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde: Angesichts knapper öffentlicher Kassen hat sie bei Mitgliedsunternehmen dafür geworben, sich an der Finanzierung der Box „Zukunft: Identität“ zu beteiligen. Dies geschah im Rahmen einer Public Private Partnership von STEP 21, der Behörde für Bildung und Sport und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). „STEP 21 ist als gemeinnütziges Programm bundesweit auf die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft angewiesen“, erläutert Sonja Lahnstein-Kandel, geschäftsführende Gesellschafterin des Projekts. „Und die Hamburger Unternehmen und die Handelskammer werden im Vergleich zu anderen Bundesländern dieser gesellschaftlichen Verantwortung besonders gerecht.“ Dank des Engagements der Hamburger Wirtschaft konnten inzwischen 139 Schulen und 41 Jugendeinrichtungen mindestens jeweils ein zukunftsförderndes Medienpaket übergeben werden. „Es ist wunderbar, dass die STEP 21-Boxen bei Schulen und Jugendeinrichtungen so begehrt sind, alle Interessenten eine bekommen haben und auch die Pädagogen entsprechend geschult werden konnten“, sagt Sonja Lahnstein-Kandel. Und vielleicht ist die finanzielle Unterstützung des Projektes auch der erste Schritt zu einer dauerhaften Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule in der Form von Lernpartnerschaften, bei denen Unternehmer im Unterricht aus ihrer Wirtschafts- und Arbeitswelt berichten.

Torsten König
torsten.koenig@hk24.de
Telefon 36 13 8 456

Internet

www.hk24.de, Dok.-Nr. 11298

hamburger wirtschaft, Ausgabe April 2006