Handelskammer Hamburg 2010

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Hamburgensien

Architektur

Auf dem Weg zur modernen Großstadt

Den Begriff „Kunstwerk Hamburg“ prägte der Stadtbaumeister Fritz Schumacher (1869–1947) durch seine Studie über stadträumliche Leitideen seit 1842. Damals war ein Drittel der Stadt zerstört, und für Hamburg begann eine wichtige Phase der  Modernisierung. Großen Anteil daran hatten der erste Baudirektor Carl Wimmel (1786-1845) und sein Nachfolger Carl Johann Christian Zimmermann (1831-1911), der die Mönckebergstraße errichten ließ. Hamburgs Stadtentwicklung anhand der Beiträge seiner ersten fünf Stadtbaumeister zeigt das von Dieter Schädel herausgegebene Buch „Wie das Kunstwerk Hamburg entstand“.

Dieter Schädel: „Wie das Kunstwerk Hamburg entstand. Von Wimmel bis Schumacher – Hamburger Stadtbaumeister von 1841-1933“; Dölling und Galitz; München und Hamburg 2006; 136 Seiten; 24,80 Euro.

Hamburg

Ungewohnte Ansichten

Panoramafotos haben ihren ganz besonderen Reiz: Fotograf Michael Zapf schafft mit seiner Sicht auf die Hansestadt eine Magie, der sich der Betrachter kaum zu entziehen vermag. Man kann in seinen großen Außen- und Innenaufnahmen verweilen und immer wieder viel Neues entdecken. Zapfs Spiel mit dem Licht, wie an den Abendbildern von der Speicherstadt zu sehen, mit den Farben, wie bei den Flamingos in Hagenbecks Tierpark, und mit der Geometrie, wie bei den Aufnahmen vom Chilehaus, machen die Bilder dieses Bandes einzigartig.

Michael Zapf und Jörn Walter: „Hamburg ­Panoramen“; Ellert und Richter Verlag; ­Hamburg 2009; 144 Seiten; 29,95 Euro.    

Kulturführer

Tipps, Termine und Gutscheine

Kultur in Hamburg und Umgebung aussuchen und entdecken. Der „Kulturführer Hamburg“ präsentiert in seiner bereits siebten Auflage einen Überblick über aktuelle Kulturstätten und Veranstalter, zum Beispiel aus den Bereichen Kabarett, Kino, Kirchen, Literatur, Museen, Ausstellungen, Musik, Theater und Festivals. Mit jeweils vier Gutscheinen der rund 250 aufgeführten Kulturstätten kann man zugleich auch noch Geld sparen. Die Gutscheine sind für das gesamte Jahr 2010 gültig. Mit seiner ausführlichen und übersichtlichen Darstellung ist das Buch das ideale Nachschlagewerk und gleichzeitig ein Jahresbegleiter – sowohl für Kulturinteressierte als auch für Kultureinsteiger jeden Alters.

Proobjekt Verlag und Agentur für Marketing, Werbung, Kunst und Kultur (Hrsg.): „Kulturführer Hamburg 2010“; Hamburg 2009; 498 Seiten; 14,50 Euro.

Gärten

Orte des Glücks

Hamburg wird 2011 „Green Capital“ und verdankt diesen Titel nicht zuletzt seinen zahlreichen Parks, den alten Baumbeständen und wunderschönen Grünanlagen. Gepflegte Schrebergärten, Gärten in Elblage oder in Hinterhöfen, üppig bepflanzte Balkone: Diese Refugien gäbe es nicht ohne die Menschen, die sie mit viel Liebe und Arbeit zu kleinen Paradiesen gemacht haben. Das Buch zeigt nicht nur diese Orte mit Seele, sondern auch einen Teil Hamburger Garten- und Stadtteilgeschichte. Die Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen die Gärtner ihre Oasen in kleine Orte des Glücks verwandeln, sind vielfältig.

Andrea Weber und Andreas Bock: „So gesehen. Geschichte und Geschichten aus Hamburger Gärten und grünen Oasen“; Dölling und Galitz; Hamburg 2009; 110 Seiten; 22 Euro.

hamburger wirtschaft, Ausgabe Januar 2010