Wie stehen Sie zu mobilem Arbeiten an ausländischen Urlaubsorten (Workation)?

In der Rubrik „Nachgefragt“ stellt die HW-Redaktion eine Frage zu unterschiedlichen Themen, auf die jeweils fünf Hamburger Geschäftsleute beziehungsweise Personen bestimmter Einrichtungen oder Institutionen antworten.
 
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Von Frank Schlatermund, 25. September 2026


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WTS GmbH
 

Matthias Wulf (46) Partner, Head of Japan Tax Desk WTS GmbH

Persönlich bin ich ein großer Befürworter von Workation – aus Leidenschaft zum Beruf klappe ich auch im Urlaub gern den Laptop auf, um für Mandanten und Team da zu sein. Aus steuerlicher Sicht ist das Thema jedoch mit Vorsicht zu genießen. Deshalb empfehle ich, die Risiken abzuwägen und eine klare Workation Policy aufzusetzen. So wird Workation vom Unsicherheitsfaktor zu einem modernen Arbeitsmodell, das Flexbilität bietet und die Mitarbeiterzufriedenheit stärkt.


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Studioline
 

Katja Lohmann (55) Geschäftsführerin PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH

Workation kann ein attraktiver Baustein moderner Arbeitswelten und der Arbeitgeberattraktivität sein. In der Pflege ist sie jedoch nur für wenige Berufsgruppen geeignet. Auch bei PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG ermöglichen wir befristete Workation innerhalb der EU, sofern diese vorab mit der Führungskraft abgestimmt und unter Einhaltung steuerlicher, sozialversicherungsrechtlicher sowie arbeitsrechtlicher Vorgaben erfolgt.


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Felix Matthies
 

Lea Fiebelkorn (36) Senior Advisor – Global Mobility Advisory Services BDAE Gruppe

Bei BDAE betrachten wir mobiles Arbeiten aus zwei Perspektiven: Als auf internationale Beschäftigung spezialisiertes Unternehmen ermöglichen wir unseren Mitarbeitenden mobiles Arbeiten im Ausland innerhalb klarer rechtlicher Grenzen. Gleichzeitig begleiten wir als Unternehmensberatung Mandanten bei der Einführung entsprechender Modelle. Der Trend zu mehr Flexibilität wird bleiben. Entscheidend ist jedoch, diesen in einem rechtlich belastbaren Rahmen zu gestalten.


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Gebr. Heinemann
 

Johannes Sammann (XX) Vice President People & Culture Gebr. Heinemann

Mobiles Arbeiten an ausländischen Standorten kann für Mitarbeiter ein attraktiver Weg sein, berufliche Flexibilität und persönliche Lebensgestaltung miteinander zu verbinden. Deshalb ermöglichen wir mobiles Arbeiten für bis zu zwei Wochen pro Jahr im europäischen Ausland. Gleichzeitig sind wir überzeugt: Innovation, Teamgeist und Zusammenhalt entstehen vor allem im persönlichen Austausch. Für uns geht es daher nicht um ein Entweder-oder, sondern um die richtige Balance aus Flexibilität und Miteinander.


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Heike Lorenz (55) Director People & Academy Jung von Matt AG

Wenn sich die Arbeit auch mit Blick auf das Meer oder in die Berge gut erledigen lässt, spricht aus unserer Sicht wenig dagegen. Wir ermöglichen Workation dort unkompliziert, wo die rechtlichen Rahmenbedingungen – etwa über eine A1-Bescheinigung – passen. Wie lange Mitarbeitende dabei aus dem Ausland arbeiten, entscheiden sie individuell gemeinsam mit ihrer Führungskraft.


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