Die Stimmung der Hamburger Wirtschaft hat sich weiter eingetrübt, auch durch den starken Anstieg der Öl- und Gaspreise im Zuge des Irankrieges. Am Ende des ersten Quartals liegt der Saldo positiver und negativer Geschäftserwartungen bei -20,9 (zuvor: -18,7), so die aktuelle Konjunkturbefragung der Handelskammer. Ingesamt beurteilen 54,0 Prozent der teilnehmenden Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als „befriedigend bzw. saisonüblich“, der Saldo der Meldungen „gut“ gegenüber „schlecht“ ist aber weiter ins Negative gerutscht – von -3,6 (Vorquartal) auf -7,8.
Im Groß- und Außenhandel beträgt er -25,4, im Verkehrsgewerbe -26,6. Wie zuvor sehen rund zwei Drittel der Firmen ungünstige wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen als eines der größten Geschäftsrisiken. Nur noch 12,8 Prozent erwarten höhere Beschäftigtenzahlen, 21,3 Prozent wollen ihr Personal reduzieren. Alle Zahlen finden Sie hier. Wenn Sie sich gern selbst an den regelmäßigen Konjunkturbefragungen beteiligen möchten, klicken Sie hier.
