

Svenja Weber (49) Geschäftsführerin Dialoghaus Hamburg gGmbH und Dialogue Social Enterprise GmbH
Wir wünschen uns, dass der neue Senat die Bedeutung von Inklusion strategisch verankert und als Mehrwert für alle sieht. Dies gilt im Kern auch für Hamburgs Wirtschaft. Nicht nur unter dem Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit, sondern auch in Bezug auf Talentgewinnung, Fachkräftemangel, Innovation und Diversität der heutigen Kundengruppen. Gemeinsam sollten wir Hamburg zugänglich machen und Teilhabe für jeden ermöglichen.

Dr. Florian H. H. Brill (47) Geschäftsführender Gesellschafter Dr. Brill + Partner GmbH Institut für Hygiene und Mikrobiologie
Wir müssen bei politischen Entscheidungen die Bedürfnisse der Wirtschaft stärker als bisher gewichten, um eine hanseatische Ermöglichungskultur zu etablieren. Am wichtigsten sind kraftvolle Impulse für eine verbesserte Förderung von Innovationen und Technologietransfer aus der Wissenschaft, um Zukunftsbranchen wie die Gesundheitswirtschaft als Innovations-, Job- und Wachstumsmotor zu etablieren.

Arnold G. Mergell (55) Geschäftsführer HOBUM Oleochemicals GmbH
Als mittelständisches Industrieunternehmen erwarten wir vom neuen Hamburger Senat erstens eine aktive Beteiligung an der durch Berlin und Brüssel angekündigten Entbürokratisierung. Zum Beispiel durch die Digitalisierung von Genehmigungs- und Zollverfahren. Zweitens erwarten wir Investitionen in Infrastruktur und Verkehrswege inklusive einem klaren Bekenntnis zur A26 und zur A26 Ost sowie, drittens, die weitere Förderung der Wasserstoffwirtschaft, um Hamburg als den Wasserstoff-Hub in Europa zu positionieren.

Kerstin Huttanus (59) Center Managerin Tibarg Center EVG, Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft für Geschäfts- und Freizeitzentren mbH
Ich wünsche mir nach den Wahlen vom Hamburger Senat eine entschlossene Entlastung der Unternehmen durch weniger Bürokratie. Weniger Vorgaben, kürzere Genehmigungszeiten und ein effizienterer Verwaltungsapparat würden den Standort stärken, Innovation fördern und den wirtschaftlichen Alltag spürbar erleichtern. Hamburg braucht mehr Pragmatismus und weniger „Papierkram“.

Thorsten Kausch (51) Geschäftsführender Gesellschafter Stadtmanufaktur GmbH
Hamburg benötigt eine klare Vision, die die Stadt im Wettbewerb positioniert. Und den Mut, daraus Zukunftsthemen abzuleiten und diese mit Engagement und Elan zu bearbeiten. Konkret müssen Investitionen in Innovationen gefördert werden. Ein weiterer Fokus muss in der Gewinnung von hoch qualifiziertem Personal und Fachkräften liegen, um die Bedürfnisse der Unternehmen abzusichern. Dazu gehört eine entsprechende Stadtplanung mit urbanen Räumen sowie eine Lebensraumgestaltung, die es Menschen möglich macht, in Hamburg und im Umland zu wohnen.
