Was halten Sie vom papierlosen Büro?

In der Rubrik „Nachgefragt“ stellt die HW-Redaktion eine Frage zu unterschiedlichen Themen, auf die jeweils fünf Hamburger Geschäftsleute beziehungsweise Personen bestimmter Einrichtungen oder Institutionen antworten. (5. August 2022, HW 4/2022)
Arto/stock.adobe.com
 

Jörn Düsekow (50)

Geschäftsführer Kerling Gebrüder Bürotechnik GmbH

Nachgefragt_Joern_Duesekow_c_Alexander Povel-Eimsbütteler Nachr
Alexander Povel
 

Digitalisierung – als Dokumentenmanagement-System (DMS) und DSGVO-konform eingeführt – vereinfacht das Leben. Deshalb arbeiten wir nahezu papierlos und setzen dies auch bei unseren Kunden um. Es gibt aber noch mehr praktische Technologien, die zum Thema Digitalisierung gehören, zum Beispiel der Fernzugriff auf den Bürorechner vom Homeoffice aus oder die Einbindung des Handys in die Telefonanlage der Firma.


Maren Puttfarcken (55)

Techniker Krankenkasse, Leiterin Landesvertretung Hamburg

Nachgefragt_Maren_Puttfarcken_c_TK
Daniel Reinhardt
 

„CleanDesk“ ist in den Räumen der Techniker Krankenkasse nicht mehr wegzudenken: Unterschreiben, Terminvorbereitungen, Notizen – alles funktioniert sehr gut digital, ortsunabhängig und spart enorm viel Papier ein. Mithilfe von digitalen Notizen können alle Kolleginnen und Kollegen mitlesen und Informationen teilen. Das schafft erhebliche Synergien und Transparenz. Früher haben wir Mappen mit zahllosen Papieren zu Veranstaltungen und Terminen mitgeschleppt – heute reicht dafür das Notebook.


Torsten Wedemeier (57) und Larissa Büßinger (36)

Geschäftsführer und Prokuristin AlsterWerk MedienService GmbH

Nachgefragt_Wedemeier_Buessinger_c_privat
privat
 

Administration und Backoffice sind bei AlsterWerk schon längst digital und vernetzt, sodass Infos für alle verfügbar sind. In anderen Bereichen hingegen ist Papier für uns noch immer die erste Wahl. Das Lektorat liest gedruckte Layouts und trägt Korrekturen digital ein. Informationen und Werbematerialien in Papierform sind übersichtlicher und bleiben wesentlich länger präsent. Deshalb wird Papier seinen Stellenwert für viele Anwendungen auch künftig behalten.


Karin Leibrock (48)

Geschäftsführerin A. KRÜSS Optronic GmbH

Karin Leibrock_c_Kay Winter WINTERPOL.
Kay Winter WINTERPOL
 

Ich finde es verzögernd und nicht zeitgemäß, wenn sich Informationen auf einem Blatt Papier befinden und deswegen nur eingeschränkt zugänglich sind. Der papierlose Prozess sollte möglichst immer das Ziel sein, und das ist auch möglich. Auch bei Behördenangelegenheiten sollte es langsam mal vorankommen, alle Vorgänge so zu gestalten, dass sie komplett online abgewickelt werden können und auf keiner Seite Ausdrucke notwendig sind.


Joy-Patrick Vellguth (52) und Stephan Körner (42)

Geschäftsführende Gesellschafter Dahler & Company Hamburg Alster-Ost

Nachgefragt_Vellguth_Koerner_c_Jens Schierenbeck
Studio Gleis11/ Jens Schierenbeck
 

Wir sind bemüht, allein schon der Umwelt zuliebe, das Papier digital zu ersetzen. Die Kundenkommunikation findet bei uns hauptsächlich per Telefon und E-Mail statt. Dennoch können wir gesetzliche Vorgaben sowie Strukturen in der Immobilienvermittlung nicht so zügig ändern, wie wir es uns wünschen: Noch immer gibt es Miet- und Kaufverträge, Protokolle und Schlüsselquittungen auf Papier. Zudem wünschen sich viele Kunden ein Angebot in ausgedruckter Form, aber es wird zunehmend weniger.


Beteiligen Sie sich an der Diskussion:
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
Ihr Name wird mit ihrem Kommentar veröffentlicht.
Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.
Das Kommentarformular speichert Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und den Inhalt, damit wir die auf der Website abgegebenen Kommentare verfolgen können. Bitte lesen und akzeptieren Sie unsere Website-Bedingungen und Datenschutzerklärungen, um einen Kommentar abzugeben.
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments