Ab dem 1. Juli müssen neu eingebaute Heizungen, auch in gewerblich genutzten Gebäuden, zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden – aber welche Variante ist am besten geeignet: Fernwärme? Abwärme aus Betrieben? Eine mit Luft- oder Erdwärme betriebene Wärmepumpe? Oder ein Mix verschiedener Energiequellen?
Das hängt massiv von der Lage ab. In manchen Vierteln kann man Gebäude ans Fernwärmenetz anschließen, anderswo sind Quartiersnetze für Nahwärme geplant, in Randgebieten sind hingegen meist nur dezentrale Lösungen möglich. Wie die Hamburger Wärmeversorgung der Zukunft aussieht, wird der gesetzlich vorgeschriebene Wärmeplan zeigen. Der Entwurf soll im März vorliegen, bis zum 30. Juni verabschiedet werden – und aufzeigen, welche Optionen bei der Heizungswahl wo zur Verfügung stehen.
Die zuständige Umweltbehörde hat die Bestands- und Potenzialanalyse bereits abgeschlossen und erste Karten veröffentlicht. Diese zeigen die aktuelle Wärmeversorgung sowie Wärmenetzeignungsgebiete, Abwärme-, Geothermie- und Solarpotenziale. Betriebe sind weiterhin aufgefordert, sich aktiv in die Planung einzubringen. Weitere Informationen erhalten Sie hier. Karten sind hier einzusehen.
